Ostheim. Seit einem Vierteljahrhundert ist Birgid Heun aus dem Gruppenhaus in Oberwaldbehrungen nicht wegzudenken. Sie ist die gute Seele des Hauses – organisiert, präsent und immer mit einem offenen Ohr für Gäste. Gemeinsam mit zwei Kolleginnen sorgt sie für Sauberkeit im beliebten Ferienheim mit 42 Betten, übernimmt am Wochenende auch mal den Frühstücksservice und kümmert sich persönlich um Einweisung und Schlüsselübergabe.
Für ihr langjähriges Engagement wurde die Oberwaldbehrungerin nun von Bürgermeister Steffen Malzer und Susanne Orf, Vorstand des Kommunalunternehmens Tourismus und Marketing, geehrt.
Seit dem 1. Januar 2001 ist Birgid Heun im Einsatz – und hat in dieser Zeit nicht nur zehn Vorgesetzte, sondern auch unzählige Gäste kommen und wiederkommen sehen.
Viele von ihnen waren schon als Kinder hier und kehren heute mit ihren Familien zurück.
Dass ihr Arbeitsplatz nur ein paar Schritte von zuhause entfernt liegt, war damals einer der Gründe für ihren Einstieg. Nach dem Weggang des früheren Hausmeisters holte sie sogar ihren Mann Waldemar mit ins Team, der sich bis heute um Reparaturen und kleinere Instandhaltungen kümmert.
Mit ihrer herzlichen Art ist Birgid Heun bei Gästen wie Mitarbeitenden gleichermaßen beliebt. Lob wie „alles top gepflegt“ oder „hier ist es richtig sauber“ motiviert sie bis heute. Und auch wenn es mal kritische Stimmen gab – die positiven Rückmeldungen überwiegen deutlich.
Kein Wunder also, dass sich Bürgermeister Malzer wünscht, sie möge dem Gruppenhaus noch viele Jahre erhalten bleiben.