Ostheimer Zeitung
Amtliches Veröffentlichungsorgan der Stadt
Ostheim v. d. Rhön und staatlicher Behörden
Wappen der Stadt Ostheim vor der Rhön
Die Rhön Nachrichten- und Heimatzeitung
im Biosphärenreservat Rhön
Impressum Freitag, 6. Februar 2026 120. Jahrgang

 
2026
Netzwerke als Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft
Das sind die Veranstaltungen für 2026
Jahresmitgliederversammlung des LLZ Rhön-Grabfeld
Bewegter Seniorennachmittag mit vielen Gästen
Pflanzlicher Bio-Genuss in der Küche
Kultur ein ganzes Jahr erleben
Weltgebetstag in Ostheim
Vortrag „Chancen auf dem Biomarkt“ und Neuwahl der ARGE Bio-Bauern
Start der Reihe Heimatabende in Bad Kissingen
Hauptsache Bömisch!
„Die 13 Monate“ – Chanson-Abend im Ostheimer Rathaussaal
Bunte Frühlingsblumen für die zahlreichen Besucher
Neuer Wirtschaftsnewsletter der Wirtschaftsförderung Rhön-Grabfeld startet
Diesjähriges Max-Fest begeistert mit Aktionstag und verkaufsoffenem Sonntag
Wir leben in einer der sichersten Regionen Europas!
In den „Summenden Dörfern“ beginnt die Forschung
„Kneipenquiz“ des SPD Ortsvereines
Osterausstellung „Bunt und schön“ in Ostheim
Spannendes Duell: TSV Ostheim unterliegt Waigolshausen mit 1:3
Bad Neustadt erhält Qualitätssiegel zum dritten Mal
Neuwahlen, starke Nachwuchsarbeit und klare Worte zur Fahrzeugbeschaffung
Das Team der Schwimmhelferinnen und –helfer im Landkreis Rhön-Grabfeld wächst weiter
Zukunftsraum Handwerk in Rhön und Grabfeld
Ab in den Autofrühling
Existenzgründungen gezielt stärken: Beratertage und Angebote für Gründerinnen und Gründer in der Region
Betreiber gesucht für den Kiosk am Basaltsee!
Generalversammlung der Stadtkapelle Ostheim
Erholen und Genießen im Bäderland Bayerische Rhön
„Uhstemer Fosenöchter“: Abwechslungsreicher Gaudiwurm schlängelt sich durch Ostheim
Wahl der 68. fränkischen Weinkönigin im Regentenbau Bad Kissingen
„Steuerungsgruppe Bildung“ im Landkreis Rhön-Grabfeld nimmt die Arbeit auf
Kulturpartner 2026/2027 im Landkreis Rhön-Grabfeld gesucht
Schutz der Nacht als Ziel
Celtic Rhythms direct from Ireland Pulse of Energy – Tour 2026
Große Freude bei der Kinderfeuerwehr Ostheim: Neues Kinderfeuerwehrauto dank starker Unterstützung
Adventsrätsel der Büchereifreunde: Preisübergabe in der Stadtbücherei Ostheim
Nachholtermin: Spannende Kontraste Duo:ars² mit Klavier und Violine im Kloster Wechterswinkel
Auslosung erfolgt: Diese Mannschaften sind dabei beim 18. Grundschul-Fußballturnier 2016 in Fladungen
Orgelbaumuseum Ostheim: Konzert mit vier Museumsorgeln begeistert Publikum
25 Jahre Herzblut fürs Gruppenhaus Oberwaldbehrungen
2024
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1957
                                        

Orgelbaumuseum Ostheim: Konzert mit vier Museumsorgeln begeistert Publikum


Paul an der Hofmann-Orgel. Foto: Sabine Göbel (weitere Bilder)
 
Ostheim (Sabine Göbel). Am Samstag, dem 31. Januar, erlebte das zahlreich erschienene Publikum ein außergewöhnliches Konzert, das vier historische Museumsorgeln in den Mittelpunkt
    stellte. Als Solisten konnten drei talentierte Studenten der Hochschule für Kirchenmusik Dresden gewonnen werden, die das Publikum mit einem vielfältigen Programm aus vier Jahrhunderten und vier europäischen Ländern verzauberten.
    Die Künstler führten auf unterhaltsame und kurzweilige Weise durch das sorgfältig zusammengestellte Programm, das perfekt auf die einzelnen Orgeln abgestimmt war. Besonders beeindruckend war der Einsatz der italienischen Orgel
    von Vincenzo Ragone, die 1843 erbaut wurde. Sonja Schubert und Klaus-Henri Göbel entführten die Zuhörer mit Werken aus der Renaissance, die von italienischer und spanischer Musik geprägt waren, und sorgten damit für große Begeisterung im
    Saal.
    Ebenfalls zu hören war eine romantische Kirchenorgel, die von Eduard Hofmann um 1900 gebaut wurde und selten in Konzertaufführungen zu finden ist.
    Paul Bernhardt brachte mit einer Auswahl von zehn Präludien des Komponisten Karl
    Roeder (1860–1933) das volle Klangpotenzial dieses Instruments zur Geltung. Mit einer äußerst gelungenen Registrierung und präziser Spielweise wurde diese Musik zu einem wahren Klangerlebnis. Besonders eindrucksvoll war auch die Interpretation von Johann Sebastian Bach, der auf der Steinmeier-Orgel von 1913 meisterhaft von Paul Bernhardt und Klaus-
    Henri Göbel gespielt wurde. Der Klang der romantischen Orgel fügte sich perfekt in die großen Werke des Barock ein und zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig diese Instrumente sind.
    Sonja Schubert eröffnete das Konzert mit einem
    festlichen Präludium von Felix Mendesohn, das auf derselben Orgel zur Geltung kam.
    Nicht zuletzt wurde auch eine vierte Orgel im Konzertsaal gebührend gewürdigt.Sonja Schubert wählte eine Toccata von Dietrich Buxtehude (1637–1707) aus, die auf der neobarocken Hausorgel g spielt wurde. Der Klang mag für die Konzertbesucher ungewöhnlich gewesen sein, doch die beeindruckende Darbietung
    der Künstlerin zeigte, wie schön dieses Stück auch auf einer kleinen Hausorgel wirkt.
    Der Eintritt zu diesem besonderen Konzert war frei, doch das Publikum zeigte sich äußerst großzügig. Während des Konzertes erläuterten die Studenten ihr geplantes, sehr kostenintensives Kantatenprojekt, für das alle Spenden verwendet
    werden sollen. Die Atmosphäre war geprägt von einer Mischung aus Begeisterung für die Musik und der Unterstützung für das vielversprechende Projekt der angehenden Kirchenmusiker.
    Das Konzert war ein gelungenes Beispiel für die Vielfalt und den Reichtum der Orgelmusik und hinterließ bei den Zuhörern sowohl musikalisch als auch emotional einen bleibenden Eindruck.