Unternehmensbesuch bei Ingersoll Rand
Rhön-Grabfeld. Wie können Unternehmen in einer zunehmend unsicheren und dynamischen Wirtschaftslage wettbewerbsfähig bleiben? Ein Unternehmensbesuch bei Ingersoll Rand in Bad Neustadt zeigt, warum strategische Netzwerke, regionale Kooperationen und der enge Dialog zwischen Wirtschaft und Standortakteuren heute wichtiger sind denn je.
Die wirtschaftlichen und technologischen Rahmenbedingungen für Industrieunternehmen verändern sich derzeit mit hoher Dynamik. Globale Lieferketten, steigender Innovationsdruck, Fachkräfteengpässe und die fortschreitende Digitalisierung erhöhen die Komplexität für Unternehmen spürbar. Vor diesem Hintergrund gewinnen belastbare Netzwerke und regionale Kooperationen zunehmend an strategischer Bedeutung. Genau hier setzte ein Unternehmensbesuch der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld bei Ingersoll Rand in Bad Neustadt an.
Dr. Jörg Geier, Leiter der Kreisentwicklung des Landkreises Rhön-Grabfeld, und Manuela Michel aus der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld informierten sich vor Ort über aktuelle Entwicklungen am Standort Bad Neustadt und tauschten sich mit Jürgen Schneyer (Werkleiter), Markus Kopf (Produktmanager) sowie Christopher Jörg (Fertigungsleiter) über Herausforderungen, Zukunftsthemen und mögliche Kooperationsansätze aus.
Ingersoll Rand ist ein international tätiger Industriekonzern, der unter anderem auf Druckluft-, Pumpen- und Flow-Technologien spezialisiert ist und Lösungen für vielfältige industrielle Anwendungen entwickelt. Der Standort Bad Neustadt ist ein wichtiger Bestandteil des globalen Produktionsverbunds und zugleich ein bedeutender industrieller Arbeitgeber in der Region Rhön-Grabfeld. Im Gespräch wurde deutlich, dass sich industrielle Wertschöpfungsketten zunehmend vernetzt und technologiegetrieben entwickeln. Für Unternehmen bedeutet dies, Innovationszyklen zu verkürzen, Wissen schneller zu teilen und strategische Partnerschaften gezielt auszubauen.
Jürgen Schneyer betonte: „Die Herausforderungen für Industrieunternehmen nehmen spürbar zu. Umso wichtiger ist es, frühzeitig den Austausch mit regionalen Partnern zu suchen und gemeinsam neue Lösungsansätze zu entwickeln. Netzwerke helfen uns dabei, schneller zu lernen und Innovationspotenziale besser zu nutzen.“
Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld versteht sich in diesem Kontext als aktiver Partner der regionalen Unternehmen. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig zu stärken, Unternehmen in Transformationsprozessen zu begleiten und durch geeignete Formate den Wissenstransfer innerhalb der Region zu fördern. Der regelmäßige direkte Austausch mit den Betrieben vor Ort ist dabei ein zentraler Baustein der Arbeit.
Manuela Michel erklärte: „Gerade in wirtschaftlich dynamischen Zeiten ist der enge Dialog mit unseren Unternehmen entscheidend. Unser Anspruch ist es, Impulse zu setzen, Kooperationen zu erleichtern und den Wissenstransfer in der Region aktiv zu stärken.“
Neben klassischen Beratungs- und Serviceangeboten setzt der Landkreis verstärkt auf Netzwerkformate, Austauschplattformen und themenspezifische Veranstaltungsreihen, um Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere regionale Akteure miteinander zu verbinden. Im Rahmen des Besuchs wurden zudem konkrete Anknüpfungspunkte für eine vertiefte Zusammenarbeit identifiziert, unter anderem im Bereich Gründungsunterstützung sowie bei der weiteren Einbindung industrieller Perspektiven in regionale Netzwerkformate.
Einigkeit bestand bei allen Gesprächspartnern darüber, dass die Zukunftsfähigkeit industriell geprägter Regionen auch davon abhängt, wie gut es gelingt, Wissen zu vernetzen, Innovationen zu beschleunigen und Kooperationen strategisch zu nutzen.
Der Landkreis Rhön-Grabfeld wird den Dialog mit Ingersoll Rand und weiteren Unternehmen der Region daher konsequent fortführen und seine Aktivitäten zur Stärkung regionaler Netzwerke weiter ausbauen.
Wirtschaftsförderung: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Rhön-Grabfeld engagiert sich aktiv für die Stärkung und Entwicklung der regionalen Wirtschaft. Ihr Ziel ist es, ein dynamisches und nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern, das Arbeitsplätze schafft und die Lebensqualität in der Region erhöht.
Ihre Ansprechpartner sind:
Dr. Jörg Geier, Tel. 09771 94-243, Mail: joerg.geier@rhoen-grabfeld.de
Manuela Michel, Tel. 09771 94-247, Mail: manuela.michel@rhoen-grabfeld.de