Ostheimer Zeitung
Amtliches Veröffentlichungsorgan der Stadt
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Die Rhön Nachrichten- und Heimatzeitung
im Biosphärenreservat Rhön
Impressum Mittwoch, 25. Februar 2026 120. Jahrgang

 
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Neuer Wirtschaftsnewsletter der Wirtschaftsförderung Rhön-Grabfeld startet
Diesjähriges Max-Fest begeistert mit Aktionstag und verkaufsoffenem Sonntag
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In den „Summenden Dörfern“ beginnt die Forschung
„Kneipenquiz“ des SPD Ortsvereines
Osterausstellung „Bunt und schön“ in Ostheim
Spannendes Duell: TSV Ostheim unterliegt Waigolshausen mit 1:3
Bad Neustadt erhält Qualitätssiegel zum dritten Mal
Neuwahlen, starke Nachwuchsarbeit und klare Worte zur Fahrzeugbeschaffung
Das Team der Schwimmhelferinnen und –helfer im Landkreis Rhön-Grabfeld wächst weiter
Zukunftsraum Handwerk in Rhön und Grabfeld
Ab in den Autofrühling
Existenzgründungen gezielt stärken: Beratertage und Angebote für Gründerinnen und Gründer in der Region
Betreiber gesucht für den Kiosk am Basaltsee!
Generalversammlung der Stadtkapelle Ostheim
Erholen und Genießen im Bäderland Bayerische Rhön
„Uhstemer Fosenöchter“: Abwechslungsreicher Gaudiwurm schlängelt sich durch Ostheim
Wahl der 68. fränkischen Weinkönigin im Regentenbau Bad Kissingen
„Steuerungsgruppe Bildung“ im Landkreis Rhön-Grabfeld nimmt die Arbeit auf
Kulturpartner 2026/2027 im Landkreis Rhön-Grabfeld gesucht
Schutz der Nacht als Ziel
Celtic Rhythms direct from Ireland Pulse of Energy – Tour 2026
Große Freude bei der Kinderfeuerwehr Ostheim: Neues Kinderfeuerwehrauto dank starker Unterstützung
Adventsrätsel der Büchereifreunde: Preisübergabe in der Stadtbücherei Ostheim
Nachholtermin: Spannende Kontraste Duo:ars² mit Klavier und Violine im Kloster Wechterswinkel
Auslosung erfolgt: Diese Mannschaften sind dabei beim 18. Grundschul-Fußballturnier 2016 in Fladungen
Orgelbaumuseum Ostheim: Konzert mit vier Museumsorgeln begeistert Publikum
25 Jahre Herzblut fürs Gruppenhaus Oberwaldbehrungen
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Zukunftsraum Handwerk in Rhön und Grabfeld


Freuen sich über eine gelungene Veranstaltung des CSU Kreisverbandes Rhön-Grabfeld zum Thema „ZukunftsRaum Handwerk“ in der Festhalle Heustreu (von links): Zimmermannsmeister Johannes Demar aus Großbardorf, Bäckermeisterin Johanna Lenhardt aus Oberelsbach, Christof Herbert, 1. Vorsitzendes des CSU Kreisverbandes und Landratskandidat für Rhön-Grabfeld, Fliesenlegermeister Lukas Pittner, sowie Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken.
 
Politischer Aschermittwoch 2026 stellt regionales Handwerk in den Fokus / Impulsvortrag und Talkrunde mit Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Unterfranken
    Heustreu. Guter Dialog statt Derbleck‘n beim Politischen Aschermittwoch – diese Tradition hat der CSU Kreisverband Rhön-Grabfeld in diesem Jahr fortgeführt. „ZukunftsRaum Handwerk“ lautete das offensichtlich gut gewählte Motto, denn die Festhalle Heustreu war bis auf den letzten Platz gefüllt.
    Handwerk hat Zukunft: Gespannt lauschten die Gäste den motivierenden Worten von Landratskandidat Christof Herbert sowie Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Unterfranken. Beide zeigten sich überzeugt, dass die meist familiengeführten Betriebe in unserer Heimat eine gute Zukunft haben, weil sie mutig und innovativ in die Zukunft gehen und so wertvolle Arbeits- und Ausbildungsplätze am Standort sichern. Wichtig ist hier die weiterhin gute Unterstützung durch die Politik und den Berufsverband.
    Hochmotivierte Jungunternehmer: Für frischen Wind, Mut und Zuversicht für das Handwerk heute und morgen sorgten bei der anschließenden Talkrunde die Jungunternehmerin und die Jungunternehmer Johanna Lenhardt, Bäckermeisterin mit Vize-Weltmeistertitel aus Oberelsbach, Johannes Pittner, Fliesenlegermeister aus Großeibstadt, und Zimmermannsmeister Johannes Demar aus Großbardorf. Die drei zeigten deutlich, dass Startups und Nachfolge im Handwerk mit Leidenschaft und Engagement gut gelingen können.
    Eindrucksvoll schilderten sie, wie erfüllend es ist, Tag für Tag sichtbar mit seinen Händen Wich-tiges für die Menschen in der Heimat zu schaffen. Bestes Beispiel ist der liebevoll mit dem Motto beschriftete zehn Kilo schwere Brotlaib von Johanna, den sie eigens zur Veranstaltung mitgebracht hatte.
    Vor Ort kaufen: Mit Nachdruck appellierten sie an die Bürgerinnen und Bürger, bei Kaufentscheidungen die Handwerksbetriebe vor Ort zu wählen. Optimistisch zeigte sich auch abschließend Josef Demar, stellvertretender Landrat: „Wir haben in Rhön und Grabfeld besten Nährboden für Handwerk und Mittelstand“.
    Hintergrund: Positionspapier "Zukunftsraum Handwerk": Handwerksbetriebe sind der Motor der Kommunen, sie ziehen Investitionen an und sichern Wirtschaftskraft vor Ort. Mit fast 20.000 Betrieben, 93.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 13 Milliarden Euro bildet das unterfränkische Handwerk eine tragende Säule der regionalen Wirtschaft. Und Handwerksbetriebe leisten innerhalb kommunaler Strukturen noch viel mehr: Sie schaffen Ausbildungsplätze, bieten wohnortnahe Arbeitsmöglichkeiten und stärken durch ehrenamtliches Engagement das Vereinsleben. Das Positionspapier "Zukunftsraum Handwerk - Strategien zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft" soll Kommunen und Planern als Leitfaden für die Ansiedlung von kleinen und mittleren Handwerksbetrieben dienen. Es bietet praktische Impulse und zeigt, wie sich handwerkliche Infrastruktur entwickeln lässt.